Flaschenstrom statt Dosenstrom
Der futureZone-Bericht über Dosenstrom vom vergangenen Mittwoch hat heftige Reaktionen in der Fachwelt hervorgerufen.
Insbesondere die österreichische ATAT [Arbeitsgemeinschaft für Total Abgehobene Technologie] fühlte sich durch im Forum des fuZo-Artikels gestreute Gerüchte in ein falsches Licht gerückt und dementierte "energisch": von ihr gäbe es keinen Dosenstrom.
Im Gegenteil. Den Dosenstrom-Förderern wird vorgeworfen, nur unter dem Deckmantel der Umwelftreundlichkeit zu agieren, "um unlautere Vorteile im hart umkämpften Strommarkt zu erlangen".
Die Vorgeschichte
Das Institut für angewandte Dosenstrom-Forschung hat sich der
Promotion der im Zuge der Strommarktliberalisierung wiederentdeckten
Alternative zum Leitungsstrom verschrieben: dem Dosenstrom.
Dosenstrom erlebt RenaissanceATAT empfiehlt Flaschenstrom
Auf ihrer Website schreibt die ATAT: "Tatsache ist, daß Strom aus der Flasche weiterhin für die Umwelt unvergleichlich günstiger ist, als mit hohem Energieaufwand recyclete Dosen."
Und weiter heißt es dort: "Dass gerade ein Stromlieferant nutzlosen Energieverbrauch mit Umweltargumenten ankurbeln möchte, ist geradezu makaber. Überdies befinden sich in einer Leydener Flasche [die von der ATAT beworbene Marke, Anm.] unter Garantie zu 100% recylclete Elektronen."
Auf die Antwort des Instituts für angewandte Dosenstromforschung darf indes gespannt gewartet werden.
Kurz und Bündig
Die vernichtende Kritik der Arbeitsgemeinschaft für Total
Abgehobene Technologie am Institut für angewandte
Dosenstromforschung umfasst nur wenige Sätze.
ATAT.AT [passenden Depplevel wählen!]
