Global Crossing geht an asiatische Bieter
Der insolvente Carrier Global Crossing geht für 300 Millionen USD in bar und 200 Millionen USD in Schuldverschreibungen an Hutchison Whampoa aus Hongkong und Singapore Technologies Telemedia.
Das teilten die Gläubiger, denen der auf den Bermudas beheimatete Konzern 12,5 Milliarden USD schuldet, heute mit.
200 Städte connected
Die beiden Unternehmen werden zusammen 61,5 Prozent des
Betreibers eines Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz übernehmen, das
in über 200 Städten in 27 Ländern Sprach- und Datendienste anbindet.
Die Firma hatte schon im Januar Gläubigerschutz nach Chapter 11
beantragt, es laufen die Ermittlungen der US-Börsenaufsicht und des
Justizministeriums wegen fragwürdiger Buchführungspraktiken.
Global CrossingVon 10.000 auf 25 Millionen USD
Die Schuldnerbanken, die geplatzte Kredite in Höhe von 2,55 Milliarden USD beklagen, erhalten das gesamte Bargeld und 175 Millionen USD aus den Schuldverschreibungen. Pfandbriefinhaber, die zehn Milliarden USD vermissen, sollen 25 Millionen aus den Schuldtiteln bekommen, Besitzer der Global Crossing Aktie gehen komplett leer aus.
