09.08.2002

WAP GPRS

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Mobile Datendienste kaum genutzt

Wie die neueste Ausgabe des Austrian Internet Monitor nahelegt, werden sich die UMTS-Betreiber etwas einfallen lassen müssen. Was bis jetzt an mobilen Anwendungen geboten wird, ist eindeutig zu wenig attraktiv.

Obwohl nach der aktuellen Untersuchung [zweites Quartal 2002] bereits jeder fünfte Österreicher über 14 ein datentaugliches Handy sein Eigen nennt, wird es für Datendienste kaum benützt.

Nur ein Prozent, weniger als 70.000 - begeben sich mehrere Male pro Monat mobil ins Internet via WAP-Browser [Wireless Application Protocol].

Die Penetration des Handymarkts

Was die Handynetzbetreiber hingegen hoffen lässt, ist allein die hohe Verbreitung von Mobiltelefonen in Österreich.

Laut AIM gibt es bereits 4,6 Millionen Handy-Besitzer, was einer Mobilfunk-Penetration von 69 Prozent entspricht. Rund jeder zehnte Österreicher verfügt über zwei oder mehr Handys, 15 Prozent planen, in den nächsten zwölf Monaten ein neues Handy anzuschaffen.

A1 45, T-Mobile 29, One 21 Prozent

Größter heimischer Handynetzbetreiber ist laut AIM aus dem zweiten Quartal mit Abstand die Mobilkom: 45 Prozent aller Handybesitzer sind A1-Kunden.

Dahinter kommt T-Mobile, wo 29 Prozent aller Handybesitzer telefonieren, gefolgt von One mit 21 Prozent und schließlich tele.ring mit 5 Prozent.