Mobile Datendienste kaum genutzt
Wie die neueste Ausgabe des Austrian Internet Monitor nahelegt, werden sich die UMTS-Betreiber etwas einfallen lassen müssen. Was bis jetzt an mobilen Anwendungen geboten wird, ist eindeutig zu wenig attraktiv.
Obwohl nach der aktuellen Untersuchung [zweites Quartal 2002] bereits jeder fünfte Österreicher über 14 ein datentaugliches Handy sein Eigen nennt, wird es für Datendienste kaum benützt.
Nur ein Prozent, weniger als 70.000 - begeben sich mehrere Male pro Monat mobil ins Internet via WAP-Browser [Wireless Application Protocol].
Insgesamt sind es laut AIM gerade 10 Prozent der Gesamtbevölkerung, die in Zukunft planen, mobil ins Internet einzusteigen.
Nahtloses Wechseln zwischen GPRS und Wireless-LANs möglichDie Penetration des Handymarkts
Was die Handynetzbetreiber hingegen hoffen lässt, ist allein die hohe Verbreitung von Mobiltelefonen in Österreich.
Laut AIM gibt es bereits 4,6 Millionen Handy-Besitzer, was einer Mobilfunk-Penetration von 69 Prozent entspricht. Rund jeder zehnte Österreicher verfügt über zwei oder mehr Handys, 15 Prozent planen, in den nächsten zwölf Monaten ein neues Handy anzuschaffen.
Wertkarte geht zurück
Die Zahl der Wertkarten-Telefonierer nimmt dabei stetig ab.
Hatten Ende 2000 noch 46 Prozent der Handybesitzer ein
Wertkartentelefon sind es jetzt nur noch 42 Prozent. Der Anteil der
Vertragshandy-Besitzer ist damit von 49 auf 53 Prozent gestiegen.
Eine Million Kamera-Handys für EuropaA1 45, T-Mobile 29, One 21 Prozent
Größter heimischer Handynetzbetreiber ist laut AIM aus dem zweiten Quartal mit Abstand die Mobilkom: 45 Prozent aller Handybesitzer sind A1-Kunden.
Dahinter kommt T-Mobile, wo 29 Prozent aller Handybesitzer telefonieren, gefolgt von One mit 21 Prozent und schließlich tele.ring mit 5 Prozent.
