08.08.2002

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Bildquelle: fuZo

Widerstand gegen Webradio-Gebühren

AOL und das Musikportal Listen.com sowie zwei Dutzend weitere große Webradio-Anbieter wollen gegen die Entscheidung des US-Kongresses über Lizenzgebühren für Musiksendungen im Internet klagen.

Unterstützt wird ihr Vorgehen von der Online-Händlervereinigung Digital Media Association. Deren Chef Jo Potter sagte zur Begründung, die Existenz Tausender kleiner Internet-Stationen hänge von dem Beschluss ab.

Wahrung von Urheberrechten

James H. Billington, Leiter der Library of Congress, hatte die Entscheidung für die neuen Abgaben mit dem Digital Millennium Copyright Act [DMCA] begründet.

Der DMCA regelt in den USA seit Oktober 1998 die Wahrung von Urheberrechten im digitalen Zeitalter und stellt Verstöße, etwa das Knacken des Kopierschutzes von Audio-CDs, unter Strafe.

Zu den großen Klägern gehören außer AOL und Listen.com noch Radio Free Virgin, Live365, Onion River Radio und RadioStorm.