Fingerprints in Farbbildern
Wissenschafter aus Israel haben eine Methode entwickelt, um Fingerprints, Barcodes oder Unterschriften in Farbfotos zu integrieren. Damit könnten zusätzliche Informationen in Personalausweise eingebaut werden.
Mithilfe eines Algorithmus werden die Bildinformationen in Zahlen umgewandelt, die dazu verwendet werden, die einzelnen Punkte eines Bildes leicht zu verschieben, ohne das Bild sichtbar zu verändern.
Die Dokumente können gefaxt, gescannt und wieder ausgedruckt werden, ohne dass die versteckte Information verändert wird oder verschwindet.
Farbfotos sind aus verschiedenen Punkten aufgebaut, die in einem regelmäßigen Raster angeordnet sind. Große Punkte erzeugen kräftigere Farben und umgekehrt.
Ben Gurion UniversitätBis zu sechs Bilder pro Foto
Die Bilder und das Foto werden eingescannt und bearbeitet. Sind die Daten erst im Foto integriert, kann nur ein neuerlicher Scan und der zugrundeliegende Algorithmus die versteckten Informationen wieder sichtbar machen. Bis zu sechs Bilder können so in ein Foto oder Logo eingebaut werden.
Als nächstes wollen die Wissenschafter eine schnellere Methode entwickeln, um die versteckten Informationen wieder sichtbar zu machen. Sie haben einen Handheld in der Form eines Vergrößerungsglases entwickelt.
Die Linse besteht aus kleinen Glasplatten, die in verschiedenen Winkeln angeordnet sind. Dadurch soll nur die versteckte Information sichtbar gemacht und so die Überprüfung beschleunigt werden.
