Gute Aussichten für Linux
Die Linux-Verkäufe steigen bis 2006 jährlich um 30 Prozent, prophezeien die Marktforscher von IDC.
Demnach werden die Distributoren innerhalb der kommenden vier Jahre 280 Millionen USD mit dem Open-Source-System umsetzen.
Absatzschwund 2001
2001 war jedoch zunächst ein Umsatzrückgang von fünf Prozent auf
80 Millionen USD zu verkraften. Die Windows-Verkäufe stiegen dagegen
in dieser Zeit um 11 Prozent auf zehn Milliarden USD. Doch
Microsoft-Chef Steve Ballmer gab Mitte Juli bekannt, dass Microsoft
"keinen Weg gefunden hat" seine Produkte "günstiger als Linux"
anzubieten.
"Wir können nicht günstiger als Linux sein"Red Hat ist Marktführer
Zum erwarteten Umsatzzuwachs bei Linux trägt laut IDC bei, dass immer mehr Linux-Händler ihre Distributionen nicht mehr kostenlos zum Download anbieten und nur noch in der Box verkaufen.
Laut IDC ist die US-Firma Red Hat der eindeutige Marktführer in der Linux-Welt. Aber auch unbekanntere Distributionen wie Red Flag aus China oder das brasilianische Conectiva leisten einen Beitrag.
60 Linux-Varianten im VergleichSeit Anfang 2002 seien die Verkäufe von Server-Systemen leicht angestiegen. Bei Desktop-Distributionen haben die Händler laut IDC sogar 50 Prozent mehr Pakete abgesetzt als im Vorjahr.
34 Prozent der neu verkauften Systeme sind nach Asien und in den pazifischen Raum gegangen.
Linux günstigste Server-Software
Linux hat sich vor allem als Server-Betriebssystem durchgesetzt
und macht dort Windows und dem Sun-Betriebssystem Solaris
Konkurrenz.
Linux deutlich vor Windows und Sun Solaris
