07.08.2002

SCHULDEN

Bildquelle: Vivendi | Fourtou

Vivendi überlegt Verkauf der Game-Sparte

Der finanziell angeschlagene Medienriese Vivendi Universal überlegt einen Verkauf seiner Game-Software-Sparte Vivendi Universal Games.

Ein Verkauf soll etwa zwei Mrd. Euro bringen, die dringend zum Abbau des mehr als 18 Mrd. Euro schweren Schuldenberges benötigt werden.

Sega, Microsoft und Sony interessiert

Nicht nur das boomende Geschäft mit Computerspielen macht die Tochter zu einem begehrten Happen für potenzielle Käufer wie Sega, Microsoft oder Sony.

Zu der Spielesparte des Konzerns zählen die erfolgreichen Studios Blizzard, Sierra sowie Universal Interactive, das auf Spiele auf der Basis von Kinofilmen des Schwesterunternehmens Universal Studios spezialisiert ist.

Fourtou soll noch keine endgültige Entscheidung über den Verkauf der Spieletochter getroffen haben.