05.08.2002

WAFER

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Motorola verschiebt Produktion in China

Der US-Elektronikkonzern Motorola wird nach eigenen Angaben in seinem neuen chinesischen Halbleiterwerk wegen der Chip-Nachfrageschwäche erst verspätet mit der Massenproduktion beginnen.

Ursprünglich habe die Produktion von Halbleiterscheiben [Wafer] in dem 1,9 Milliarden USD teuren Werk im chinesischen Tianjin bereits in der ersten Jahreshälfte beginnen sollen, sagte eine Motorola-Sprecherin.

Wafer mit 200 Millimetern Durchmesser

Grund für die Änderung der Pläne sei der Abschwung in der Chip-Branche, sagte am Wochenende ein Motorola-Sprecher dem Fachblatt "Semiconductor Business News". In dem Werk in Tianjin will Motorola auf der neuen Fertigungslinie Chips in der 0,18-Micron-Technologie auf Wafern mit 200 Millimetern Durchmesser herstellen.

Die Chips sollen hauptsächlich für Mobiltelefone und andere Kommunikationsgeräte eingesetzt werden.

Motorola erwartet nach eigenen Angaben, bei seiner Verlust reichen Halbleiter-Sparte im dritten Quartal die Gewinnschwelle zu erreichen.