Strafanzeigen gegen Telekom-Manager
Laut "Süddeutscher" von heute, Montag, wurde gegen führende Manager der Deutschen Telekom wegen des Verdachts der Untreue Strafanzeige erstellt.
Zwei Stuttgarter Rechtsanwälte werfen der Telekom-Spitze vor, ihre Aktionäre durch den Aktienoptionsplan für das Telekom-Management vom vergangenen Jahr "um mindestens 375 Millionen Euro" geschädigt zu haben.
"Grob wahrheitswidrig"
Bei der Hauptversammlung 2001 sollen den Aktionären "grob
wahrheitswidrige" Angaben zu dem Aktienoptionsplan für die leitenden
Manager des Unternehmens gemacht worden sein. Der Optionsplan sei
fehlerhaft und zu Ungunsten der Aktionäre ausgelegt worden.
Die latest News waren auch nicht gutAktien und Optionen
Ferner seien die Aktienoptionen so verbucht worden, dass sie im Falle einer Ausübung für das Unternehmen steuerlich nicht absetzbar seien.
Falls die Begünstigten ihre Rechte voll ausüben würden, entstehe dadurch eine Belastung von rund einer Milliarde Euro für die Telekom statt einer möglichen Belastung von nur 625 Millionen Euro. Dies ergebe einen Nachteil von 375 Millionen Euro zum Schaden der Telekom-Aktionäre.
Die Telekom wies die Vorwürfe am Sonntagabend umgehend zurück und bezeichnete sie als "völlig unverständlich". Der Vorstand habe für dieses Jahr komplett auf seine Optionsrechte verzichtet und die übrigen Manager würden gegebenenfalls nur 50 Prozent der in dem Optionsplan zugesicherten Aktien erhalten, erinnerte der Sprecher.
Immerhin hat man eine neue Strategie
