02.08.2002

STEIRISCH

Analystenecho auf AT&S-Quartalszahlen

Ein gemischtes Bild hinterlässt das Analystenecho auf die AT&S-Ergebnisse zum ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2002/03.

So lobt die Investmentbank Merrill Lynch einerseits, dass AT&S selbst in "schwierigen Märkten" profitabel agiere, unterstreicht auf der anderen Seite allerdings, dass die Aktie "am oberen Ende der Bewertungen für europäische Elektronik-Zulieferer" notiere.

Verkaufsabsichten eines Großaktionärs

Die Analysten der Deutschen Bank sehen kurzfristig die Gefahr eines Aktienüberhangs wegen der Verkaufsabsichten des AT&S-Großaktionärs Helmut Zoidl, der rund 3,64 Millionen Aktien oder 13 Prozent an AT&S hält. Angesichts eines durchschnittlichen Tagesumsatz von bloß 35.000 AT&S-Aktien am Neuen Markt hält die Deutsche Bank ihre "Hold"-Empfehlung bis zur Lösung dieser Frage aufrecht.

Die Berenberg Bank und Helaba Trust haben ihre vor der Ergebnisveröffentlichung publizierten Empfehlungen "Hold" bzw. "Untergewichten" bekräftigt.

Bank Austria-Creditanstalt haben bereits mit einer Bestätigung der "Hold"-Empfehlung und LBBW mit einem bekräftigtem "Akkumulieren"-Rating in dieser Woche auf die AT&S-Quartalszahlen reagiert.

Im Durchschnitt erwarten die sechs Institute für das laufende Geschäftsjahr [bis März 2003] einen Gewinn je Aktie von 0,34 Euro.