EU-Plattformen für Telekom-Regulierung
Die EU-Kommission hat zwei Beratungsgremien für die Telekom-Regulierung eingerichtet.
Die "Gruppe für Frequenzpolitik" wird die EU-Kommission in Fragen der Frequenzpolitik und der Koordinierung der politischen Ansätze unterstützen.
Die "Gruppe Europäischer Regulierungsstellen" soll hingegen die einheitliche Anwendung der neuen Vorschriften über elektronische Kommunikationsdienste sicherstellen, die am 24. April 2002 in Kraft getreten sind.
Europäische KommissionZusammensetzung
Der "Gruppe für Frequenzpolitik", die in der zweiten Hälfte 2002 zu ihrer ersten Sitzung zusammentreten soll, werden Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission, Beobachter des EU-Parlaments, Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums [EWR], der Beitrittsländer, der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation [CEPT] und des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen [ETSI] angehören.
Die "Gruppe Europäischer Regulierungsstellen" besteht aus den Leitern aller nationalen Telekom-Regulierungsbehörden. Auch die EU-Kommission ist vertreten, EWR- und Beitrittsländer können Beobachter in die Gruppe entsenden.
