28.07.2002

RÜCKKEHR

Bildquelle: sun

Suns Solaris wieder für Intel

Auf der ab 12. August statt findenden LinuxWorld in San Francisco wird Sun für zwei Überraschungen sorgen. Zum einen stellt Sun einen Intel-Server mit Linux vor und kündigt voraussichtlich die Rückkehr von Solaris für Intel-Maschinen an.

Es wird erwartet, dass Sun mit dem Cobalt LX50 [Codename: Big Bear, zwei Pentium-III-CPUs] die erste Version eines Servers mit Intel-Prozesoren vorstellt, der unter Linux läuft. Dies steht im Gegensatz zu der von ¿Sun bislang vertretenen Philosophie, dass die Kombination aus Solaris und Sparc-CPUs die beste Lösung für jede Art von Servern sei.

Daneben kehrt Sun auch von Seiten des Betriebssystems zur Intel-Architektur zurück.

Ökonomische Zwänge

Die neue Strategie ist aber nicht allein auf den Druck der Anwender zurück zu führen. Die momentane Schwäche des gesamten IT-Marktes trifft auch Sun, auch wenn der Konzern im letzten Quartal schwarze Zahlen geschrieben hat.

Im Gesamtjahr sieht die Bilanz von Sun aber nicht so gut aus. Der Umsatz brach gegenüber dem Vorjahr um rund 31,5 Prozent auf 12,5 Milliarden USD ein, zudem verbuchte das Unternehmen einen Jahresverlust von 628 Millionen USD.

Mit Linux und der Rückkehr zur Intel-Architktur orientiert sich Sun nun an Lösungen, die die Konkurrenz wie Dell, IBM oder auch HP bereits anbieten.