25.07.2002

Q2 2002

1,4 Mrd. Euro Nettoverlust für Alcatel

Der französische Telekomausrüster Alcatel ist durch hohe Restrukturierungskosten im zweiten Quartal 2002 erneut tief in die roten Zahlen gestürzt.

Der Nettoverlust erreichte 1,4 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahresquartal bereits ein Minus von 3,1 Milliarden Euro angefallen war.

Am Markt für Telekommunikationsausrüstungen gebe es kein Anzeichen der Erholung, sagte Vorstandschef Serge Tchuruk. Er kündigte zugleich den Abbau weiterer Stellen an.

Glas nicht mehr gefragt

Der Verkauf von Unternehmensteilen werde unvermindert fortgesetzt, erklärte Tchuruk. Der Umsatz sank im zweiten Quartal verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 4,23 Milliarden Euro.

Im operativen Geschäft entstand im zweiten Quartal ein Verlust von 177 Millionen Euro nach einem Betriebsgewinn von 177 Millionen Euro vor einem Jahr.

Kennzeichnend war der Einbruch bei optischen Netzwerkkomponenten. Alcatel Optronics wies einen Nettoverlust von 186,5 Millionen Euro [Vorjahresquartal 11,8 Millionen Euro Gewinn] bei einem Rückgang des Quartalsumsatzes um 83 Prozent auf 25,4 Millionen Euro aus.