Lucent streicht weitere 7.000 Stellen
Der krisengeschüttelte US-Telekomausrüster Lucent Technologies will bis zum Jahresende weitere 7.000 Mitarbeiter kündigen.
Die Gesellschaft hatte Ende Juni noch 53.000 Beschäftigte, nachdem sie wegen der desolaten Geschäftslage bereits in der Vergangenheit den Personalstand deutlich verkleinert hatte.
Lucent schließt seine Niederlassung in Wien mit 15. August 2002. Die weitere Betreuung der Kunden wird ausschließlich über die beiden Partnerunternehmen Kapsch und IBM erfolgen.
Lucent schließt Österreich-NiederlassungTelekomkonzerne in der Krise
Firmenchefin Patricia Russo verwies darauf, dass sich die Investitionszurückhaltung verstärkt habe.
Lucent leidet nach Darstellung von Branchenkennern ebenso wie andere Telekom-Ausrüster ganz enorm darunter, dass die Telefonkonzerne angesichts ihrer eigenen Probleme immer weniger investieren.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verbuchte Lucent nur noch einen Umsatz von zehn Milliarden USD. Der Verlust lag bei 8,9 Mrd. USD.
