23.07.2002

INSIDE

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Intel-Rechner für "Star Wars"-Macher

Der Visual-Effects-Spezialist Industrial Light and Magic [ILM], der für die Effekte in den "Star Wars"-Filmen verantwortlich ist, hat sich von seinen RISC-Unix-Workstations von SGI zu Gunsten von Intel-basierten Dell-Systemen verabschiedet.

Auf den 600 neu erworbenen Pentium-4-Rechnern ist Linux als Betriebssystem installiert.

ILM hat neben den neuen Intel-Prozessoren außerdem eine 1.000 Prozessoren starke Render-Farm, die auf AMDs Athlon-Prozessoren basiert.

Abschied von RISC-Unix-Rechnern

Bis jetzt basierten visuelle Effekte oft auf teuren Hard- und Software-Lösungen. RISC-Unix-Rechner dominierten Hollywood für Jahre, weil ihre Leistung äußerst hoch war. Zudem war viel der Spezialsoftware für Filme auf diese Systeme ausgelegt.

Typischerweise haben Firmen wie SGI und Sun neben ihren eigenen Workstations auch gleich die passenden Prozessoren und Unix-basierte Betriebssysteme geliefert.

Die Filme

Digital Revelations vertraut bei seiner Arbeit an den Effekten für "Rendezvous with Rama" auf Intel-basierte Rechner. Der Sci-Fi-Thriller soll nächstes Jahr in die US-Kinos kommen.

Von ILM werden die Intel-basierten Systeme dazu verwendet, um "Star Wars: Episode III", "Harry Potter and the Chamber of Secrets", "The Hulk" und "Terminator 3" zu produzieren.