Transmeta entlässt 40 Prozent
Transmeta hat im vergangenen Quartal seine Umsätze gegenüber dem ersten Quartal beinahe verdoppeln können.
In den vergangenen drei Monaten erwirtschaftet der Spezialist für stromsparende Notebook-Prozessoren 7,5 Millionen USD Umsatz. Der Nettoverlust stieg allerdings weiter auf 24,7 Millionen USD, nach US-GAAP sogar auf 30,9 Millionen USD.
Transmeta-President Matthew Perry ist trotzdem mit der Leistung seines gebeutelten Unternehmens zufrieden. Er setzt alle Hoffnungen auf den Erfolg des augenblicklichen Spitzenprozessors des Unternehmens, den TM5800, der jetzt mehr und mehr im Markt angenommen wird.
"In den vergangenen Monaten konnten wir einige wichtige Erfolge verzeichenen, so wird HPs neuer Evo Tablet PC mit Transmeta-Chips ausgeliefert werden", so Perry.
Transmeta-BilanzRestrukturierungsprogramm
Die weitere positive Entwicklung von Transmeta soll vor allem durch ein weitgehendes Restrukturierungsprogramm gesichert werden. Das Unternehmen wird dazu 200 Mitarbeiter entlassen. Das sind rund 40 Prozent der Belegschaft.
Der bereits vorgestellte Prozessor TM6000 wird wegen der schwierigen Situation nicht in Produktion gehen. Stattdessen will das Unternehmen mit seinen Kunden bei der weiteren Entwicklung von Systems-on-a-Chip enger zusammen arbeiten.
Mit der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen will Transmeta ab dem vierten Quartal 2002 seine laufenden Kosten um 20 Millionen USD senken. Alles in allem erwartet sich Perry, dass das Unternehmen bis zum viertem Quartal 2003 profitabel wird.
