17.07.2002

TU

Software für Mars-Vermessung aus Wien

Die europäische Raumfahrtbehörde ESA will ab 2003 den Mars vermessen. Das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung [IFP] der Technischen Universität Wien hat dabei die Aufgabe übernommen, die anfallende Datenmenge von zwei Terabyte effizient online zu verwalten.

Für die Datenverwaltung wird ein "TMIS" [Topographic Mars Information System] entwickelt, das einerseits den kooperierenden Forschern die Daten zur Verfügung stellt und andererseits der Öffentlichkeit über eine Website neue Einblicke gewähren soll.

Panorama-Darstellungen

Über Zusatzmodule ermöglicht TMIS vielfältige Geländeanalysen. So sind mit aus anderen Missionen verfügbaren Daten bereits jetzt Regensimulationen und 360-Grad-Panoramen in höchster Qualität hergestellt worden.

Die Panorama-Darstellungen können für Landungssimulationen zukünftiger Missionen eingesetzt werden. Regensimulationen sind für Hydro- und Geologen von besonderem Interesse. Wasserläufe, abflusslose Gebiete, Einzugsgebiete von Flüssen können präzise ermittelt und auf verschiedene Arten dargestellt werden.