Intel streicht 4.000 Stellen
Intel will im zweiten Halbjahr 2002 rund 4.000 Stellen streichen. Dies hat das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt.
Dies sind rund 4,8 Prozent der Intel-Arbeitsplätze. Die Streichungen sollen vor allem durch die Nichtbesetzung frei werdender Stellen und durch freiwillige Ausscheidungsprogramme erfolgen.
Der Intel-Umsatz stagnierte im zweiten Quartal 2002 mit 6,3 Milliarden USD gegenüber der Vorjahresvergleichszeit. Intel verdiente unterdessen 446 Millionen USD oder 128 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2001. Der Gewinn pro Aktie legte auf sieben Cent zu.
Intel senkt UmsatzprognoseAussichten
Intel-Konzernchef Craig R. Barrett verwies auf Marktanteilgewinne in einem schwierigen Umfeld. Intel leidet wie andere Chip-Hersteller unter der schwachen Personal-Computer-Nachfrage.
Intel erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz zwischen 6,3 und 6,9 Milliarden USD. Die Bruttogewinnmarge dürfte bei 51 Prozent liegen.
Intel will im laufenden Dreimonatsabschnitt für Forschung und Entwicklung sowie Fusionen und Akquisitionen 2,1 Milliarden USD und im Gesamtjahr hierfür vier Milliarden USD ausgeben. Bisher hatte Intel 4,1 Milliarden USD eingeplant.
