14.07.2002

MARKT STUDIE

Bildquelle: waldt

Open Source gibt Firmen Sicherheit

Stabilität und Sicherheit sind die wichtigsten Gründe, warum sich Unternehmen für den Einsatz von Opensource-Software entscheiden, heißt es in einer Studie von Berlecon Research.

Als weiteres zentrales Argument nannten die Befragten die Kosteneinsparungen durch den Wegfall von Lizenzgebühren.

Dagegen spielen Offenheit und Modifizierbarkeit des Quellcodes bei den befragten Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle.

Überlegung wert

Der Kostenfaktor dürfte künftig noch schwerer wiegen, schätzt ¿Berlecon-Geschäftsführer Thorsten Wichmann: "Die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie Änderungen der Lizenzbedingungen für Microsoft-Produkte lassen Unternehmen mögliche Alternativen zur verbreiteten Kombination Windows und Microsoft Office ernsthaft durchrechnen."

Im Vergleich zu Schweden und Großbritannien werden Opensource-Anwendungen in Deutschland am häufigsten genutzt: 44 Prozent der deutschen Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern haben die Software zumindest in Teilbereichen im Einsatz.

In Großbritannien und Schweden liegt der Anteil mit 32 beziehungsweise 18 Prozent deutlich darunter. Am weitesten verbreitet unter den Opensource-Produkten sind Server-Betriebssysteme [16 Prozent], gefolgt vom Einsatz für Datenbanken [elf Prozent], Nutzung von Webservern [zehn Prozent].