One mit GPRS/WLAN-Kombi
Die bisherigen Konkurrenten des drahtlosen Internets, GPRS und WLAN, wachsen zusammen.
Der drittgrößte heimische Handynetzbetreiber One wird gemeinsam mit seiner Internetfunk-Tochter eWave noch im Herbst ein kombiniertes Produkt auf den Markt bringen, das beides kann. Wo die weit schnellere Datenübertragungstechnologie WLAN funktioniert, surft der Kunde im Funknetz von eWave, sonst wird er automatisch ins GPRS-Netz von One geleitet.
Derzeit verfügt eWave über Funknetze in Wien, Niederösterreich und Burgenland, unter anderem am Wiener Messegelände, auf der Donauinsel und am Rathausplatz. Derzeit werden österreichweit auch andere industrielle Zentren analysiert.
WLAN-Hotspots österreichweit
Für das neue Produkt GPRS/WLAN plane man auch österreichweit die
Errichtung von so genannten WLAN-Hotspots. Einzelne Plätze und
Gebäude - so etwa der Wiener Flughafen - sollen mit WLAN von eWave
versorgt werden.
One übernimmt eWaveKombikarte für GPRS und WLAN
Insgesamt sollen rund 2 Millionen Euro investiert werden, sagte One-Geschäftsführer und eWave-Vorstand Christian Czech am Mittwoch vor Journalisten.
Technologisch ist die Zusammenführung von GPRS und WLAN bereits heute möglich. Die notwendigen Steckkarten für Notebooks, so genannte "Phonecards", die beide Technologien unterstützen, gibt es bereits.
UMTS-Massenmarkt erst Ende 2003
An ähnlichen Produkten für die GPRS-Nachfolgetechnologie UMTS
wird gearbeitet, die Kombination dieser beiden Technologien steckt
aber noch in der Anfangsphase. Mit UMTS selbst will One im
Probebetrieb noch heuer starten. Den Massenmarkt will man aber erst
im zweiten Halbjahr 2003 adressieren, sagte Czech weiter.
Metronet errichtet WLAN-Hotspots auf FlughäfenIm WLAN-Bereich hat eWave mittlerweile 400 Kunden.
