Platial: Landkarten für Gleichgesinnte
Auf Basis des Erfolgs von Google Maps gibt es immer mehr neue Landkartendienste. Platial.com bietet den Nutzern Karten, auf denen sie von Restaurants, Skate-Spots bis zu Plätzen für den ersten Kuss alles miteinander teilen können. Heute um 22.30 Uhr im Ö1-Magazin "matrix".
Googles Maps-Kartendienst ist in den letzten Monaten für zahlreiche Mashups und kreative Spielereien genutzt worden.
Entwickler kombinierten Google Maps mit Wohnungsanzeigen der Kleinanzeigen-Community Craigslist.org, Polizeiberichten und Wetterdaten.
Google Maps integrieren
Zahllose Websites haben zudem damit begonnen, Google Maps ganz ohne jede Veränderung in die eigenen Angebote zu integrieren. Möglich ist all das durch Googles API-Schnittstelle, die einen direkten Zugriff auf die Serverfunktionen des Kartendiensts erlaubt.
Das Google Maps Mania-Blog listet zahllose Mashups des Google-Kartendiensts.
Ein kollaborativer Atlas entsteht
Platial.com geht noch einen Schritt weiter: Die Website erlaubt ihren Nutzern, Googles Karten um eigene Fixpunkte und Ortsbeschreibungen zu erweitern.
Nutzer können zudem eigene Karten anlegen, die eine Reihe von thematischen Fixpunkten zu einer Sammlung kombinieren. "Platial soll ein kollaborativer Atlas werden", erklärt CEO Di-Ann Eisnor.
Tipps und Persönliches
Die Nutzer der Plattform tauschen damit Tipps für Restaurants und Geschäfte in ihrer Nachbarschaft aus. Doch viele gehen noch einen Schritt weiter und veröffentlichen ganz persönliche Dinge auf Platials Karten.
So gibt es Karten zu ersten Küssen und tragischen Liebschaften.
"Es sind sehr persönliche Geschichten und Sammlungen", weiß Eisnor zu berichten.
Karten für Gleichgesinnte
Doch Platial ist mehr als nur ein geografisches Tagebuch. Die Webseite bietet vielen Nutzern auch Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Veganer empfehlen sich darüber gute Restaurants, Skater machen sich auf geheime Skateboard-Spots aufmerksam.
Für Platial-Nutzerin Candice Sung Kim ist das ein wichtiger Grund, sich am kollektiven Platial-Atlas zu beteiligen. "Ich mag die Idee eines gemeinsamen Netzwerks von Gleichgesinnten", so Kim. "Es ist eine Möglichkeit, jemanden an etwas teilhaben zu lassen, der deine Überzeugungen teilt."
Heute um 22.30 Uhr im Ö1-Magazin "matrix"
Janko Röttgers sprach in Kalifornien mit Betreibern und Nutzern der Website Platial.com.
