Stockholm gegen Stockholm.com
Bislang gehörte die Domain stockholm.com einem Mann aus Florida, der Informationenen für Touristen online gestellt hatte.
Kürzlich wurde sie jedoch weiterverkauft, und nun sollen unter stockholm.com XXX-Inhalte Besucher anlocken. Virtuell, versteht sich.
Prostitution ist verboten
Früher war Schweden für seinen liberalen Zugang zum Thema Sex
bekannt. 1999 aber wurde das Freien von leichten Mädchen unter
Strafe gestellt - bis zu sechs Monate Haft drohen. Die Gewalt gegen
Prostituierte hat dadurch zugenommen.
Das ORF-Europa-Panorama berichteteStockholm in Filterlisten
Die Stadtväter der schwedischen Hauptstadt sind darüber nicht glücklich. Sie wollen nun versuchen, das Vorhaben des neuen Domain-Eigners Private Media Group zu verhindern.
Die Chancen, auf juristischem Weg gegen das spanische Unternehmen erfolgreich zu sein, stehen aber schlecht. Nur wenige Städte konnten bisher in ähnlichen Fällen vor Gericht reüssieren.
Somit dürfte ab Herbst ein "unique picture of Sweden, its natural beauty and charm" unter www.stockholm.com zu finden sein. Dann wäre Stockholm eine Eintragung in die Listen diverser Filterprogramme sicher.
Did you know that....
there are 42 public libraries. Und: In Stockholm werden mehr
Bananen gegessen als sonst irgendwo.
Die offizielle Seite der Stadt
