04.07.2002

ZIMMERMANN

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PGP soll Open-Source-Status erhalten

Philip R. Zimmermann, der Entwickler des Verschlüsselungsprogrammes Pretty Good Privacy [PGP], fordert den momentanen Besitzer Network Associates [NAI] dazu auf, PGP als Open-Source zur Verfügung zu stellen.

NAI will PGP weiter verkaufen

Douglas Hurd, NAI Senior Product Manager für Desktop Firewall und E-Business Server, sieht in der näheren Zukunft keine Chance, PGP als Open-Source zur Verfügung zu stellen. PGP wird von NAI noch immer in Form von E-Business Servers [der Command Line Version von PGP] verkauft.

Wenn PGP Open-Source-Status erhält, würde dieses noch entwicklungsfähige Geschäft gestoppt werden.

Suche nach Investoren

Wenn Zimmermann Investoren findet, mit deren Hilfe er PGP zurückkaufen kann, will er es, wie schon einmal geschehen, als Source Code veröffentlichen, aber nicht als Open-Source. Die Veröffentlichung als Source Code soll Transparenz gewährleisten und sicher stellen, dass keine Hintertüren vorhanden sind.

Außerdem möchte er einen juristischen Mechanismus in die Lizenz einbauen, der dazu führt, dass im Fall des Konkurses der neuen Firma oder eines Entwicklungsstopps, PGP vollen Open-Source-Status erhält. Diese Konditionen sollen auch an einen möglichen Käufer weitergegeben werden.