30.06.2002

THIS WAS

Bildquelle: fuZo

Bilanz der Linuxwochen 2002

"Das Roadshowkonzept 2002 ist prima aufgegangen" sagt Doris Kaiserrainer vom Management-Team der Linuxwochen, "nächstes Jahr wird skaliert."

Dies bedeute, dass die Veranstaltungen der Linux-Roadshow quer durch Österreich zahlenmäßig anwachsen werden - zusätzliche Events in Graz, Krems und Salzburg wurden zwischen den Referaten angebahnt.

Nach der von Siemens und ORF ON inspirierten, legendären Linux-Installparty von 1999 und zwei weiteren, weniger erfolgreichen Versuchen, einen österreichweiten, zentralen Event zu generieren, habe sich der dezentrale Ansatz einer Roadshow 2002 als dem Thema Linux angemessen erwiesen, sagt Kaiserrainer.

Die vielen ehrenamtlichen Helfern hätten gezeigt, wie weit man mit viel Einsatz bei wenig Geld kommen könne. Sponsorships haben haben auch bei den größeren Events freien Eintritt ermöglicht und so solle es auch bleiben, österreichweit.

Der Ausklang

Den Abschluss in Wien am späten Sonntag Abend setzte der nimmermüde Sven Guckes, von dem die Mär geht, er habe bereits Referate von mehr als fünf Stunden am Stück gehalten und am Schluß noch immer Publikum gehabt.

An allen Tagen war nichts davon zu spüren, dass zwischen den Produzenten freier Betriebsysteme und der Industrie grundsätzlich so etwas wie Spannung gesetzt sein müsse.