24.06.2002

KONZENTRATION

Vivendi Universal ohne Wassersparte

Der weltweit zweitgrößte Medienkonzern Vivendi Universal trennt sich von der Mehrheit seiner Wassersparte Vivendi Environnement und setzt damit seinen Schuldenabbau fort.

Vivendi Universal teilte heute mit, die Beteiligung am Wassersektor werde von 63 Prozent auf 42 Prozent gesenkt.

Umstrukturierung

Bei dem Wasserversorgungsunternehmen hat Vivendi Universal etwa die Hälfte seiner Schulden von mehr als 30 Milliarden Euro "geparkt".

Die Umstrukturierung bringt Vivendi Universal eine Verringerung der Schulden um etwa 1,7 Milliarden Euro. Zudem müssen die Schulden der Wassersparte nicht mehr in der Vivendi-Bilanz aufgeführt werden. Der Verwaltungsrat hatte die Umstrukturierung vor einer Woche gebilligt.