KMUs gegen Rundfunkgebühr für PCs

deutschland
16.07.2006

Ab 1. Jänner auf deutsche Internet-PCs fällig

In Deutschland laufen Unternehmen Sturm gegen geplante Rundfunkgebühren für Computer.

Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, gingen beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag [DIHK] sowie beim Zentralverband des Deutschen Handwerks rund 20.000 empörte Mails vor allem von kleinen und mittleren Betrieben [KMUs] ein.

Tarif noch strittig

Ab 1. Jänner 2007 sollen in Deutschland nicht nur für TV und Radio, sondern auch für internetfähige PCs Gebühren fällig werden.

Strittig sei, ob für die PCs nur die Radiogebühr [5,53 Euro im Monat] oder die volle TV- Gebühr [17,03 Euro] fällig wird.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte der Zeitung: "Die Unternehmen verstehen die Welt nicht mehr: Sie sollen für Computer, die im Betrieb gar nicht zum Fernsehen gedacht sind, Gebühren zahlen."

Auch die österreichische Gebührenstelle GIS hat Pläne, Rundfunkgebühren auf Internet-PCs einzuheben, wenn diese das einzige Rundfunkempfangsgerät im Haushalt sind.