22.06.2002

SECURITY CHECK

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Open Source vs. kommerzielle Software

Laut einer Studie der University of Cambridge sind Open Source-Programme genau so sicher wie Software, deren Quellcode nicht einsehbar ist.

Der Wissenschaftler Ross Anderson hat mit einem auf mathematischen Algorithmen basierenden System verschiedene Anwendungen getestet.

Pros & Cons

Allerdings macht Anderson auf die unterschiedlichen Auswirkungen der beiden Ansätze aufmerksam.

Demnach sind die Sicherheitslücken in Open Source-Programmen für Hacker leichter zu finden. Außerdem lassen sich nach Ansicht des Wissenschaftlers auf Grund des frei zugänglichen Quellcodes Viren und Würmer gezielter an die Systeme anpassen. Der offene Code trage jedoch auch dazu bei, dass die Lecks schneller beseitigt werden können.

Kritik an Microsoft, Intel, HP und IBM

In seiner Studie kritisiert Anderson, der bekennender Fan von Open Source ist, die in der TCPA [Trusted Computing Platform Alliance] zusammengeschlossenen Unternehmen Microsoft, Intel, Hewlett-Packard und IBM.

Microsoft, Intel, Hewlett-Packard und IBM versuchen nach Ansicht von Anderson, unter dem Deckmantel der Sicherheit Mitbewerber aus dem Markt zu drängen und Anwender zu kontrollieren.

In seiner Kritik bezieht sich der Forscher vor allem auf Bestrebungen der TCPA, jeden weltweit ans Internet angeschlossenen Rechner eindeutig im Netz zu identifizieren.