20.06.2002

EU-STUDIE

E-Government in der EU auf dem Vormarsch

Europa ist beim Ausbau der elektronischen Behördendienste angeblich auf gutem Weg:

54 Prozent der öffentlichen Dienstleistungen sind derzeit online zugänglich, die Hälfte davon sind voll transaktionsfähig. Dies entspricht einem Zuwachs von zehn Prozentpunkten seit Oktober 2001.

Das geht aus der heute veröffentlichten Studie der EU-Kommission über E-Government hervor.

Unternehmensdienste vorne

Die Dienste für Unternehmen sind dabei laut Studie besser ausgebaut als die Dienste für Bürger und entwickeln sich auch schneller weiter.

Von den erfassten Dienstleistungen richten sich zwölf an Bürger und acht an Unternehmen. Die einnahmenorientierten Dienste [Steuern, Sozialbeiträge] sind am besten entwickelt - 79 Prozent davon sind über das Internet zugänglich.

Auf dem zweiten Platz finden sich Meldedienste [Autoanmeldung oder Unternehmensgründungen], gefolgt von sozialen Leistungen [Sozialversicherung].

Am wenigsten ausgebaut sind mit 41 Prozent die Dienste im Zusammenhang mit Dokumenten und Genehmigungen [Führerschein, Reisepässe].