20.06.2002

ELAK

Bieterschwund für "Elektronischen Akt"

Das Ringen um den Auftrag zur Realisierung des "Elektronischen Akts" [ELAK] in Österreich geht in die heiße Phase.

Im Rennen sind noch drei Bieter, Unisys gemeinsam mit EMC, EDS mit IBM und Hewlett-Packard und das Bundesrechenzentrum mit IBM im Hintergrund. Der Auftrag hat einen Wert von rund 50 Millionen Euro. Der Zuschlag soll im August erfolgen, berichtet der "Telekom-Report".

Freiwilliger Abgang

Strenge Vorgaben des Bundes haben unterdessen dazu geführt, dass zwei Anbieter, die Siemens-Tochter SBS [Siemens Business Services] und die Deutsche Telekom-Tochter T-Systems, freiwillig ihr Angebot zurückgezogen haben.

T-Systems spricht von einer Preis-Rally, bei der das Unternehmen nicht mitspiele. SBS kritisiert vor allem die "zu hohen Risiken auf Auftragnehmerseite".

Die Ausschreibung enthalte vor allem "hohe Pönalen", die der Projektsieger bei Nichterfüllung gewisser Vorgaben zu leisten hat, berichtet das Magazin.