Unversöhnliche Positionen in den Plädoyers
Neun US-Bundesstaaten haben die Richterin im Kartellrechtsprozess gegen Microsoft am Mittwoch erneut aufgefordert. härtere Auflagen gegen den weltgrößten Softwarekonzern zu verhängen.
In ihren Schlussworten hoben sie in Washington als ihre wichtigste Forderung hervor, dass der Konzern mehr Software-Codes offen legt. Dies würde es Konkurrenzfirmen erlauben, mit dem dominierenden Windows-Betriebssystem zu arbeiten.
Richterin um Kompromiss bemühtContra
Die Rechtsvertreter des Unternehmens lehnten dagegen jede Änderung einer außergerichtlichen Einigung Microsofts mit der Bundesregierung als unfair und schädlich für Verbraucher ab.
Damit war unklar, wie groß die Chancen für einen Kompromiss sind, den Richterin Colleen Kollar-Kotelly nach Auffassung von Prozessbeobachtern anzustreben scheint.
Sie schlossen das aus ihrer Aufforderung an die streitenden Parteien, ihre Forderungen nach Wichtigkeit geordnet schriftlich vorzulegen. Eine endgültige Entscheidung im vier Jahre dauernden Kartellprozess wird in wenigen Monaten erwartet.
