Mit Breitband gegen den Terror
US-Präsident George W. Bush hat am Donnerstagabend im Weißen Haus zu einer Breitband-Offensive in den USA aufgerufen.
In seiner 30-minütigen Rede vor den Spitzen der IT-Branche wies Bush darauf hin, dass die Technologie ein wesentlicher Faktor im Kampf gegen den internationalen Terror sei, aber auch für die Wirtschaft und den Wohlstand des Landes eine entscheidende Rolle spiele.
"Unser Land muss die Breitband-Technologie aggressiv vorantreiben", so Bush.
53 Milliarden USD Technologie-Budget
Die Bush-Administration hatte mit 53 Milliarden USD das größte
Technologie-Budget der Geschichte verabschiedet. "Wenn sie ein
Empfänger dieser Gelder sind, stellen sie sicher, dass ihr Produkt
auch funktioniert", so Bush.
Die Ansprache des US-PräsidentenApplaus von den High-Tech-Chefs
Der Auftritt Bushs fand vor mehr als 100 IT-Größen wie etwa HP-Chefin Carly Fiorina, Symantec-CEO John Thompson, AT&T-Chef Michael Armstrong, Intel-Gründer Gordon Moore und Alcatel-CEO Mike Quigley statt.
Obwohl Bush keine weiteren Details verlautbarte, wertete die versammelte High-Tech-Elite seine Breitband-Offensive als richtiges Signal. "Für meinen Geschmack konzentriert sich die Regierung nun auf die richtigen Themen", so Napster-CEO Konrad Hilbers.
Patriotische Geschäfte für IT-Industrie
Ende Februar hatte US-Vizepräsident Dick Cheney in einer Rede
IT-Industrievertreter aus dem Silicon Valley dazu aufgefordert, sich
an der Entwicklung von Militär- und Sicherheitstechnologien zu
beteiligen - und daran gut zu verdienen. Hintergrund war die
Erhöhung des US-Militärbudgets um 48 Milliarden USD und des Budgets
für die Zivilverteidigung auf 38 Milliarden USD. Cheney mischte in
seiner Rede nahtlos den patriotischen Appell, sich an der
Landesverteidigung zu beteiligen, mit der Aufforderung, vom
Rekordmilitärbudget zu profitieren.
IT-Unternehmen sollen Sicherheitstechnologien entwickeln
