10.06.2002

THE WINNERS

Bildquelle: www.zazie.at

Ein Panoptikum des Fertigseins

Wir wollten den Beweis dafür, dass Sie saisonbedingt fertig sind, Sie haben ihn geliefert. Menschen mit schwachen Nerven sollten nicht weiter nach unten scrollen, wir lehnen jede Verantwortung für eventuelle Dachschäden kategorisch ab.

Unter den Einsendern wurden von einer stark sehbehinderten älteren Dame Agnes Gruber und Alex Siebenaller gezogen, die je ein [von HP spendiertes]Wellness-Weekend für zwei Personen gewonnen haben.

Wir ersuchen wie immer um Verständnis dafür, dass nur ein Teil der Texte und Bilder veröffentlich werden können.

Das ist Christoph A. Er hatte zwei Projekte binnen 24 Stunden fertig zu stellen und sieht nun 10 Prüfungen, ¿schön komprimiert in ein 14-Tage Paket¿ entgegen.

Das ist Agnes G, die nur mehr in "for-Schleifen" denkt, ein "Programm zum Beamen von Erdbeerkuchen" entwerfen wollte und meint, "beim Einmaleins MATLAB starten zu müssen." Dazu äußert sie gern Sätze wie diesen: "Meiner Meinung nach konvergiert dies völlig analog ein-eindeutig gegen unendlich" Agnes G.s bevorzugter Alptraum: "Dass mein selbstrealisierter bistabiler Multivibrator zu viel Eingangsspannung kriegt und deswegen das ganze Übertragungstechniklabor in die Luft fliegt."

Peter O. im Originalton

... mittlerweile kann ich weder das wort diplomarbeit noch ipv6 hören.... meine fh befindet sich in st.pölten, ... 3x pro woche hab ich box-training, dazu eine freundin die psychologie studiert und andauernd mit mir über nichtigkeiten diskutiert ... sollte ein paar kilo abnehmen, wenig essen macht mich zusätzlich grantig ...die zeiten sind nicht mehr das was sie mal waren. das wetter ist super-sch.... und ich muss jetzt weiterhackeln...

Dieses Stilleben ultimativen Fertigseins ließ uns Thomas P. zukommen.

Alex S. - siehe beigefügtes Bild - ist fertig, weil er noch immer mit den Folgen der Ernährung beim fuZo Regulars Treffen im Schweizerhaus kämpft.

Reinhard F. ist relativ fertig, weil er in einer Firma tätig ist, in der die Gelder seit vier Monaten ausbleiben und fünzig Prozent der Belegschaft bereits abgebaut sind, weil der Mutterkonzern "Kirchgruppe" heisst.

Stefan M. ist gar so fertig, daß er "nicht einmal mehr die Kraft hat, es zu begründen."

Sebastian S.

So sieht man nach sechs Semestern Software Engineering für Medizin mit momentan 42 Wochenstunden, zwei Projekten, unzähligen Übungen in Softwaretechnik, Netzwerktechnik und Biostatistik aus.