Halb nackt für ein besseres Image
Computer- und IT-Spezialisten sind nicht gerade für ihr gutes Aussehen bekannt. Ein eigener Kalender soll nun die Frauen der IT-Branche "hautnah" vorstellen.
Die IT-Domäne wird weiterhin zum größten Teil von Männern beherrscht, denen hartnäckig das Bild des pickeligen, bleichgesichtigen Nerds mit Brille anhaftet.
Doch es gibt auch Frauen in der IT-Wirtschaft - und die sollen nun mit nach Filmen gestalteten Kalenderfotos der breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden, um das Image des Berufs zu verbessern.
Nachgestellte Filmszenen
"Screen Goddess" heißt das Projekt der Initiatorin Sonja Bernhardt, die damit mehr junge, qualifizierte Frauen für die Arbeit in der IT-Industrie gewinnen will.
Die Damen sind dabei allerdings nicht in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung zu sehen, sondern treten als mit Rosenblättern bedeckte "American Beauty" und als Ursula Andress zu ihren besten Bikinizeiten auf.
Gewinn soll Frauen fördern
Die Imagekampagne soll nicht auf Profit abzielen, der Gewinn aus dem Kalenderverkauf soll Organisationen zugute kommen, die Frauen in technischen Berufen fördern.
Bernhardt hofft laut "Spiegel", alleine in Australien 20.000 Kalender unters Volk zu bringen, weltweit sollen es 100.000 werden.
