DT kann Schuldenberg nicht verkleinern
Die Deutsche Telekom kann ihren Schuldenberg im zweiten Quartal 2002 nicht verkleinern.
"Es wird keinen signifikanten Fortschritt beim Schuldenabbau geben", zitiert die "Financial Times Deutschland" den Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick in ihrer Freitagausgabe. "Wir zahlen in diesem Quartal die Dividende von 1,6 Mrd. Euro". Eick bezeichnete es als "spannend", ob es dem Konzern gelingen werde, diese Summe auszugleichen.
67,2 Mrd. Euro Schulden
Mit Zukäufen und Investitionen in den Mobilfunk hat die Telekom
bis Ende März einen Schuldenberg von 67,2 Mrd. Euro angehäuft, wird
erläutert. Der Konzern plane, seine Verbindlichkeiten durch Verkäufe
sowie striktes Sparen bis Ende 2003 auf 50 Mrd. EUR zu reduzieren.
Deutsche TelekomKurs weiterhin am Boden
Zum Kurs der Telekom-Aktie sagte Eick: "Ich denke, dass wir unterbewertet sind. Es herrscht ein Käuferstreik, das Marktumfeld ist unfruchtbar." Der Finanzvorstand gab einen düsteren Kursausblick: "Es wird schwierig, den Turnaround zu schaffen. Es geht zu vielen in der Branche zu schlecht."
Heute eröffnete die T-Aktie mit einem neuen Allzeittief.
