Cisco verbreitet Optimismus für 2003
Cisco erwartet nach den Worten von CEO, John Chambers, im nächsten Jahr eine Wiederbelebung der Investitionstätigkeit der Telekommunikations- Branche.
In einem Interview am Rande der Konferenz "Supercomm" sagte Chambers, zunächst werde sich voraussichtlich der KMU-Markt beleben. Dem schlössen sich die großen Unternehmen und schließlich die Anbieter von Diensten an.
Mit Großunternehmen außerhalb der Telekommunikationsbranche erzielt Cisco rund 80 Prozent seines Umsatzes, die restlichen 20 Prozent mit Telekom-Firmen.
Chambers bekräftigte, sein Unternehmen sei weiterhin an Übernahmen interessiert. Er ziehe dabei den Erwerb von privaten kleinen und mittleren Firmen dem Kauf von größeren vor. In den wichtigsten Segmenten des Telekommunikationsmarktes halte die Konsolidierung an. "Der Markt konsolidiert sich schneller, als die Leute merken" sagte er. Die Branche werde letztlich auf drei bis fünf Unternehmen abschmelzen, wobei für Cisco gute Chancen bestünden, fügte er hinzu.
Cisco verdreifacht GewinnWachstumspläne
Chambers zufolge will Cisco den Umsatzanteil mit Telekommunikationsfirmen in den nächsten drei bis fünf Jahren auf 40 bis 50 Prozent steigern. "Ich bin etwas optimistischer in Bezug auf die Ausgaben der Unternehmenskundschaft als meine Konkurrenten", sagte Chambers.
Er wiederholte zugleich seine Aussage, wonach Firmenkunden damit rechneten, dass sie ihre Ausgaben im zweiten Halbjahr 2002 unverändert halten bis etwas steigern wollten. Er lehnte es jedoch ab sich zum laufenden vierten Geschäftsquartal von Cisco zu äußern. "Wir wollen nicht langweilig vorhersehbar sein", sagte er lediglich.
