16.000 Jobs bei WorldCom in Gefahr
Die schwer angeschlagene US-Telefongesellschaft WorldCom will bis zu 16.000 ihrer Mitarbeiter entlassen.
Wie die Tageszeitung "USA Today" berichtet, hofft das Unternehmen damit seine Kosten zu reduzieren. USA Today beruft sich auf Quellen im Unternehmen. Die Einsparung sollen vor allem den Netzwerkbereich betreffen.
Der zweitgrößte Anbieter von Ferngesprächen in den USA hat bereits im vergangenen Jahr 12.700 Stellen abgebaut.
WorldComKein Kommentar
WorldCom wollte allerdings nicht die Zahlen von USA Today bestätigen. "Wir werden sicherlich das Unternehmen auf die richtige Größe bringen. Aber es ist verfrüht, über die Details zu spekulieren", erklärte Unternehmenssprecher Brad Burns gegenüber der Zeitung.
Es wird erwartet, dass der neue CEO des Unternehmens, John Sidgmore, seine endgültigen Restrukturierungspläne für WorldCom in den kommenden Wochen bekannt gibt.
Der Carrier hat einen Schuldenberg von 30 Milliarden USD angehäuft. WorldCom leidet vor allem unter dem Umsatzrückgang bei Ferngesprächen und Datenservices. An der Börse haben Rating-Agenturen die Aktien inzwischen auf "Junk-Rating" herabgesetzt.
