HPQ will 15.000 Stellen abbauen
Nach der Anfang Mai vollzogenen Fusion mit Compaq will der US-Computer-Konzern Hewlett-Packard [HP] bis zum 1. November 10.000 Stellen abbauen.
CEO Carly Fiorina teilte am Dienstag mit, dass weitere 5.000 Arbeitsplätze im Laufe des kommenden Jahres wegfallen sollen. Dabei setze HP vor allem auf freiwillige Abgänge aus dem Unternehmen.
"HP neu" beschäftigt 150.000 Menschen in 160 Ländern
Die Fusion von Hewlett-Packard mit Compaq war Anfang Mai nach
monatelangem heftigen Streit bei HP rechtlich in Kraft getreten. HP
kaufte Compaq für rund 20 Milliarden USD. Damit wurde der
zweitgrößte Computerkonzern der Welt nach IBM geschaffen. Das "neue
HP" hat einen Jahresumsatz von etwa 80 Milliarden USD und
beschäftigt 150.000 Menschen in 160 Ländern.
HP gibt Produktpalette bekanntUnternehmenschefin Carly Fiorina bestätigte bereits Anfang Mai die Entlassung von 15.000 Mitarbeitern.
Fiorina erwartet noch in diesem Jahr finanzielle Vorteile aus der Fusion im Volumen von 500 Millionen USD [rund 530 Millionen Euro]; bis 2003 sollen es 2,5 Milliarden USD sein.
