Siemens soll Telefonnetz in Kabul legen
Der deutsche Siemens-Konzern soll das Telefonnetz in Afghanistan aufbauen. Ein entsprechendes Rahmenprotokoll sei am Sonntag unterschrieben worden, sagte der zuständige Planungschef im afghanischen Telekommunikationsministerium, Dastagir Sharifi, jetzt der "Berliner Zeitung".
Er verwies auf die "sehr guten Erfahrungen" mit dem deutschen Konzern.
Funkt schon: Ein Handynetz für KabulRiesiger Bedarf
Nach Angaben von Siemens-Ingenieuren in Kabul sollten nun rund 350.000 Hauptanschlüsse gelegt werden.
Sharifi rechnet demnach damit, dass bis zu einer Million Kabuler einen Antrag auf eigenen Telefonanschluss stellen werden. Auch fünf weitere wichtige Städte des Landes sollen an das Kommunikationsnetz angeschlossen werden.
