Online-Banking auf der Überholspur
Online-Banking wird immer beliebter. Eine Studie von SurfControl ergab, dass allein in Österreich die Zahl der Nutzer von 38.000 im Jahr 1997 auf 800.000 im Jahr 2001 gestiegen ist.
Derzeit sind noch die Suche nach Informationen [16 Prozent] und das gezielte Besuchen von Homepages [14 Prozent] die meistgenutzten Anwendungen des Internets. Das Online-Banking [derzeit auf Platz drei mit 13 Prozent] verzeichnet jedoch die höchsten Zuwachsraten.
Heimisches Online-Banking im Test
Ein aktueller Vergleich der Online-Banking-Angebote von elf
heimischen Banken der Zeitschrift "Konsument" kommt zu dem Schluss,
dass die derzeitigen Online-Banking-Services noch keine Alternative
zur klassischen Kontoverwaltung darstellen. Sie sind weder
wesentlich kostengünstiger noch ersparen sie dem Kunden bei
einzelnen Leistungen den Weg zur Bank.
Der VergleichKritikpunkte
Die gröbsten Mängel entdeckten die "Konsument"-Tester bei der Rückmeldung von Aufträgen und bei Informationen zu bereits getätigten Transaktionen.
Auch finanziell rentiert sich Online-Banking für den Kunden kaum. Es gibt üblicherweise keine besseren Konditionen wie etwa höhere Guthabenzinsen.
Weiters sei der eigentliche Vorteil des Internet-Bankings, die Allround-Verfügbarkeit, relativ zu sehen.
Bei einigen Banken sind die Zugriffszeiten teilweise eingeschränkt. Und obwohl ein Einloggen auch am Wochenende durchführbar ist, werden die eingegebenen Transaktionen prinzipiell erst zu den Banköffnungszeiten erledigt.
