03.06.2002

2752 CPUS

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Wettervorhersage für 240 Millionen Euro

Der US-Wettervorhersagedienst hat bei IBM einen Supercomputer geordert, der die Qualität der Prognosen verbessern soll.

Er soll nach Fertigstellung vier Mal schneller als bisher existierende Systeme sein und wird 224 Millionen USD [240 Mio. Euro] kosten.

100 Teraflops in der Endausbaustufe

Im Zuge des weiteren Ausbaus will IBM bis 2009 die Topspeed des 2752 CPUs starken Clusters auf über 100 Teraflops ausbauen. Zum Vergleich: Ein menschlicher Konkurrent würde mit Hilfe eines Taschenrechners rund 80 Millionen Jahre benötigen, um 1 Teraflop durchzukalkulieren. Der momentan schnellste Superrecher, der Earth Simulator von NEC, bringt es auf gerade 35,6 Teraflops.

Supercomputer in eigenem Hostingcenter

Ironischerweise bekommen die US-Wetterfrösche für die vorgesehenen 224 Millionen USD lediglich das Ende einer Datenleitung zu sehen. IBM disloziert den neuen Supercomputer nicht etwa beim Kunden, sondern stellt alle Komponenten in einem IBM-Hostingcenter bei Gaithersburg [Maryland] auf.

Das Hostingcenter wird bis zum 30. September 2002 fertig gestellt; der Rechner wird ab Frühjahr 2003 für Wettervorhersagen eingesetzt. Die Anbindung von Rechner und Storage erfolgt über ein schnelles Glasfasernetz.