AT&S-Platten für Siemens und Nokia
Der börsenotierte steirische Leiterplattenproduzent AT&S dehnt seine bisher auf Europa beschränkte Zusammenarbeit mit Siemens und Nokia aus.
Die Belieferung der beiden Handyhersteller solle künftig weltweit erfolgen, Siemens wolle 40 Prozent seines weltweiten Bedarfs für Leiterplatten-Handys bei AT&S einkaufen, sagte Vorstandschef Willi Dörflinger heute bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. Bei Sony befinde man sich derzeit in der Qualifikationsphase.
AT&S notierte gegen 12.00 Uhr um knapp 10 Prozent höher bei 12,20 Euro.
AT&S feiert sein 20-jährige JubiläumGewinneinbruch
AT&S hatte davor die Ergebnisse seines abgelaufenen Geschäftsjahres 2001/02 [per 31. März] vorgelegt. Der Gesamtumsatz sank um rund 15 Prozent auf 274,5 Millionen Euro, das Betriebsergebnis [EBIT] brach auf 7,5 Millionen Euro ein.
Der Jahresüberschuss reduzierte sich drastisch auf 1,4 Millionen Euro. Trotz des drastischen Gewinneinbruchs will das Management der Hauptversammlung am 5. Juli eine Dividende von 18 Cent vorschlagen.
