7er BMW-Reihe braucht Software-Update
Schlechte Nachrichten für die ersten Besitzer der neuen 7er Reihe von BMW: Wegen zwei technischen Defekten ruft der Münchner Hersteller einen Großteil der bis Anfang Mai gebauten Modelle 735i und 745i in die Werkstatt zurück.
Bei 15.000 seit dem Produktionsbeginn der neuen Reihe im September hergestellten Autos gibt es Probleme mit der elektronischen Kraftstoffpumpe.
Mit dem Aufspielen eines Software-Patches soll nun verhindert werden, dass der mehr als 65.000 Euro teure Wagen trotz ausreichend Benzin im Tank unvermittelt stehen bleibt.
Die Zukunft ist digital - auch im Auto
Laut einer Studie wird aus der Automobil- zukünftig auch eine
IT-Industrie. Demnach sind beim Vertrieb und neuen Geschäftsmodellen
E-Commerce-Strategien entscheidend, bei der Entwicklung vor allem
Software-Kompetenz. Der Anteil von Elektronik und Software an den
Herstellungskosten wird demnach in zehn Jahren von heute 22 Prozent
auf 35 Prozent ansteigen.
Autos werden intelligenterAktion dauert bis Ende des Jahres
Weiters drohe bei den 8.000 bis Ende Dezember hergestellten Limousinen ein Defekt der Drosselklappe, wodurch die Motorleistung herabgesetzt werde. Im Fall eines Defekts muss das Teil ausgetauscht werden.
Die Werkstätten haben bereits mit der Benachrichtigung der Besitzer begonnen. Die Aktion wird voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern.
Die Gesamtkosten der Aktion bezifferte der BMW-Sprecher auf 3,4 Millionen Euro.
