27.05.2002

OBACHT

Bildquelle: biz

Microsoft warnt vor Attacken und Viren

Rund 90 Prozent der US-Betriebe mussten im vergangenen Jahr Einbruchsversuche in ihr EDV-System feststellen. Dies ergab eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie unter 500 US-Institutionen.

Wie die österreichische Microsoft-Niederlassung heute mitteilte, erlitten 85 Prozent durch "Hackerattacken oder Virenangriffe" finanzielle Verluste.

Laut der Studie, die - ausgerechnet - vom US-Marktforscher Gartner Group erstellt wurde, soll im Jahr 2003 rund die Hälfte aller Unternehmen Ziel von "elektronischen Einbrüchen" werden. Mehr als jede dritte Firma habe seit 2001 Datenverluste zu beklagen.

Interne Probleme

Im Internet stünden derzeit frei zugänglich eine Vielzahl von Angriffs-Tools zur Verfügung, die relativ wenig Know-how voraussetzen, aber hohen Schaden verursachen können, so Microsoft.

Häufig sei die größte Bedrohung für IT-Systeme und Daten jedoch im eigenen Haus zu finden: "80 Prozent aller Sicherheitsbrüche haben ihren Ursprung intern, entweder durch unvorsichtige oder unzureichend geschulte Mitarbeiter, oder durch gezielte Sabotage durch die eigenen Mitarbeiter", erklärt Franz Kühmayer, Beauftragter für Sicherheit bei Microsoft Österreich.