Beko weiter in der Verlustzone
Das zur Wiener IT-Finanzholding Beko Holding AG gehörende Softwarehaus Beko Ing.P. Kotauczek GmbH ist auf Grund des stagnierenden IT-Marktes im ersten Quartal 2002 operativ weiter in die roten Zahlen gerutscht.
Das Betriebsergebnis [EBIT] ging von Jänner bis März 2002 im Vergleich zum Vorjahresquartal auf minus 778.000 Euro zurück, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] verminderte sich auf minus 710.000 Euro.
Für das Gesamtjahr 2002 wollte das Management heute keine Prognose abgeben.
Das Periodenergebnis sackte im ersten Quartal 2002 um 132 Prozent auf minus 605.000 Euro ab. Der Umsatz verminderte sich um 25 Prozent auf 15,5 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl ging um 9 Prozent auf 797 Beschäftigte zurück.
Beko 2001 operativ in der VerlustzoneGeschäftsfelder
Das Geschäftsfeld "Beko Informatik" sei derzeit von einer geringen Investitionslust in IT-Projekte und von Billigangeboten von Mitbewerbern geprägt, hieß es weiter.
Im Geschäftsfeld "Beko-help.com" stelle der Bereich Systemmanagement eine stabile Situation dar, so das Unternehmen weiter. Im Consulting-Bereich weise vor allem das Thema IT-Security ein Zukunftspotenzial auf.
Im Geschäftsfeld "Beko Engineering" könne trotz der angespannten Marktsituation für Technische Informatik und Planung und Konstruktion spätestens im 3. Quartal mit einer planmäßigen Umsatz- und Ertragsentwicklung gerechnet werden.
