23.05.2002

Q1 2002

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Weltweiter Handymarkt schrumpft

Die Konkurrenten des größten Handyproduzenten Nokia konnten zum Jahresauftakt etwas aufholen.

Nach einer Erhebung von Gartner Dataquest konnte Nokia seinen Marktanteil im ersten Quartal zwar von 34,4 auf 34,7 Prozent erhöhen. Gleichzeitig sanken aber die Verkäufe um 2,9 Prozent.

Die gesamte Branche verzeichnete laut der Studie ein Minus von 3,8 Prozent.

Als "spektakulär" stufte Dataquest die Zuwachsrate von 48,6 Prozent beim koreanischen Samsung-Konzern ein, der mit neun Millionen verkauften Handys im ersten Quartal Siemens vom dritten Platz hinter Motorola verdrängen konnte.

Hohe Zuwachsraten bei Samsung und Siemens

Siemens verzeichnete mit einem Plus von 24,1 Prozent auf 8,2 Millionen die zweithöchste Zuwachsrate vor Motorola mit einem Plus von 9,9 Prozent und 14,5 Millionen abgesetzten Handys.

Den fünften Patz belegte mit 6 Millionen Handys die neue Handymarke Sony Ericsson, die weiter deutlich unter den früher von Ericsson erzielten Marktanteilen von rund 10 Prozent blieb

Der Marktanteil aller anderen Handyanbieter zusammen schrumpfte von 39,0 auf 25,0 Prozent.

Wegen des Einbruchs dieser kleineren Handyproduzenten konnte Nokia den eigenen Marktanteil trotz des eigenen Verkaufsrückgangs noch erhöhen.