Weltweiter Handymarkt schrumpft
Die Konkurrenten des größten Handyproduzenten Nokia konnten zum Jahresauftakt etwas aufholen.
Nach einer Erhebung von Gartner Dataquest konnte Nokia seinen Marktanteil im ersten Quartal zwar von 34,4 auf 34,7 Prozent erhöhen. Gleichzeitig sanken aber die Verkäufe um 2,9 Prozent.
Die gesamte Branche verzeichnete laut der Studie ein Minus von 3,8 Prozent.
Als "spektakulär" stufte Dataquest die Zuwachsrate von 48,6 Prozent beim koreanischen Samsung-Konzern ein, der mit neun Millionen verkauften Handys im ersten Quartal Siemens vom dritten Platz hinter Motorola verdrängen konnte.
Nokia in Österreich vor Siemens
Der österreichische Handymarkt soll im heurigen Jahr trotz
bereits jetzt hoher Dichte an Mobiltelefonen weiter wachsen. Nach
Einschätzung von Siemens Österreich werden im heurigen Jahr 2002 in
Österreich etwa 2,5 Mio. Handys verkauft. Die Penetration auf dem
Handymarkt soll damit von derzeit 83 Prozent auf 87 Prozent steigen
Heuer 2,5 Millionen verkaufte HandysHohe Zuwachsraten bei Samsung und Siemens
Siemens verzeichnete mit einem Plus von 24,1 Prozent auf 8,2 Millionen die zweithöchste Zuwachsrate vor Motorola mit einem Plus von 9,9 Prozent und 14,5 Millionen abgesetzten Handys.
Den fünften Patz belegte mit 6 Millionen Handys die neue Handymarke Sony Ericsson, die weiter deutlich unter den früher von Ericsson erzielten Marktanteilen von rund 10 Prozent blieb
Der Marktanteil aller anderen Handyanbieter zusammen schrumpfte von 39,0 auf 25,0 Prozent.
Wegen des Einbruchs dieser kleineren Handyproduzenten konnte Nokia den eigenen Marktanteil trotz des eigenen Verkaufsrückgangs noch erhöhen.
