Kein Microsoft-Einstieg bei T-Online
T-Online, die Internet-Tochter der Deutschen Telekom, die auch in Österreich präsent ist, hat im ersten Quartal 2002 ihren operativen Verlust deutlich reduziert.
Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] fiel ein Verlust von 14 Millionen Euro an. Damit sei das Minus im Vergleich zum Vorjahr um 79 Prozent geschrumpft, teilte das Unternehmen heute mit. Die Erwartungen der Analysten wurden damit deutlich übertroffen.
Das Konzernergebnis war mit Minus 89,7 Millionen Euro weiterhin klar in den roten Zahlen. Im Vorjahresquartal hatte der Verlust 121,1 Millionen Euro betragen. Der Konzernumsatz wurde um 31 Prozent auf 366 Millionen Euro gesteigert.
Montag: T-Online-Aktie bricht einKein Microsoft-Einstieg
Microsoft wird entgegen anders lautenden Berichten nicht bei T-Online einsteigen. Dies machte der Deutsche-Telekom-Chef Ron Sommer heute bei einer Telefonkonferenz mit Analysten klar.
Es gebe eine gute Zusammenarbeit mit Microsoft, unter anderem bei Mobilfunk und Internet. Mit dem aktuellen Stand der Dinge seien beide Seiten zufrieden, betonte Sommer. Alle anderen Spekulationen seien "Unsinn".
