22.05.2002

BLAULICHT

Bildquelle:

Behördenfunknetz verzögert sich

Das Großprojekt des digitalen Behördenfunknetzes Adonis hat sich um mindestens zwei Monate verzögert.

Am Dienstag hat die Bundesvergabekommission zu Schlichtungsanträgen von zwei unterlegenen Bewerbern [Tetratel, ein Konsortium von Austro Control, Kapsch und Motorola einerseits sowie Telekom Austria andererseits] eine einstweilige Verfügung bis 13. Juli erlassen, um das Vergabeverfahren weiter prüfen zu können.

Bis dahin darf das Innenministerium als Auftrag vergebende Behörde nichts weiter unternehmen.

Wenn es auf Grund festgesteller Verfahrensmängel zu einer Neuausschreibung kommen sollte, wäre das für das Projekt eine "beinahe tödliche Verzögerung", sagten Experten.