Konsolenschlacht wird fortgesetzt
Der Konsolenkrieg ist zu Ende - es lebe der Konsolenkrieg! So lassen sich die divergierenden Aussagen von Vertretern der drei großen Konsolenanbieter während der E3 zusammenfassen.
Ginge es nach Sony Computer Entertainment [SCE], stünde der Sieger der Videogamesindustrie bereits fest: SCE.
Kazuo Hirai, Präsident SCE America, sagte während der E3: "Der Konsolenkrieg ist offiziell beendet."
Nachdem der Preis für die PS2 in den USA auf 199 USD gesenkt worden sei, sei der Verkauf der Konsole um 800 Prozent gestiegen. Seit 2000 hat das Unternehmen etwa 30 Millionen Geräte verkauft.
In diesem Jahr wolle man für das PS2-Marketing noch 250 Millionen USD ausgeben.
Nintendo: "Krieg hat gerade erst begonnen"
Nintendo sieht den Konsolenkrieg naturgemäß ganz anders. Peter
McDougall, Geschäftsführender Vizepräsident Verkauf und Marketing
Nintendo of America, sagte an die Adresse Sonys gerichtet: "Ich
denke, sie wissen jetzt, dass der Krieg begonnen hat." Was den
Verkauf des GameCube nach der Preissenkung auf 149 USD betreffe, so
gebe es von den Retailern ein positives Feedback.
Die Online-Pläne für den GameCubeMS will zwei Mrd. USD investieren
Auch Microsoft will im Zuge der aktuellen Preisschlacht Stehvermögen beweisen und hat angekündigt, in den nächsten fünf Jahren zwei Mrd. USD in die Xbox und mögliche Folgemodelle zu investieren.
Mit den Verkaufszahlen zeigt man sich ebenfalls zufrieden. Die seit März erhältliche Xbox sei in Europa mehr als 500.000 Mal verkauft worden. Mehr als die Hälfte der Geräte sei nach der Preissenkung im April abgesetzt worden.
Im Krieg der Spielekonsolen setzt Microsoft jetzt auf Vernetzung und ist dafür zu gewaltigen Investitionen bereit.
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