22.05.2002

CONNECT

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Handys immer anfälliger für Reparaturen

Vor einem Jahr veröffentlichte die Zeitschrift "Connect" den ersten Handy-Mängelreport. Auch in diesem Jahr wurden über 20.000 Leser befragt, wie es um die Funktionalität ihrer Handys stehe.

Offenbar gibt es eine steigende Tendenz zu defekten Handys: Fiel im letzten Jahr noch jedes siebente Handy während der ersten 24 Monate aus, versagte bei dem aktuellen Mängelreport schon jedes fünfte Handy im Laufe der ersten zwei Jahre den Dienst.

Häufigste Fehlerquelle: Software-Abstürze

Fast die Hälfte der Ausfälle [45 Prozent] ist dabei auf Software-Fehler zurückzuführen.

Vernetzte Funktionen wie WAP-Browser und Organizer machen die mobilen Vielzweckgeräte offenbar besonders anfällig für Software-Abstürze.

Defektes Display bei Einsteiger-Handys

Die zweithäufigste Fehlerquelle ist ein defektes Display, worauf ein Viertel der Ausfälle zurückzuführen ist.

Hier sind vor allem preisgünstige Einsteiger-Handys betroffen.

In 18 Prozent der Fälle versagt die Elektronik, gefolgt von Gehäusefehlern, kaputten Akkus und Tastaturbrüchen.

Alcatel und Nokia besonders anfällig

Am fehleranfälligsten sind Handys von Alcatel und Nokia, gefolgt von Sagem, Siemens, Sony und Motorola. Das Siemens S40 ist Spitzenreiter in der Pannenstatistik, gefolgt von den Nokia-Modellen 8850, 9210, 8210, 7110 und 9110i. Das schlechte Abschneiden von Alcatel hat das Modell One Touch 501 zu verantworten.

Samsung und Philips robust

Im Bericht erwiesen sich die Handys von Samsung und Philips als die robustesten.

Als die zuverlässigsten Handys ermittelte das Testlabor neben dem Siemens C45 das Motorola V60, das Trium Astral, das T68 von Ericsson und das Philips Xenium 9@9.