Vorerst keine Gefahr für US-Online-Radios
James Billington, Chef der Library of Congress, hat als zuständiger Schlichter einen Vorschlag abgelehnt, nach dem auf US-Online-Radios enorme finanzielle Belastungen zugekommen wären.
Für viele der Kleinstunternehmen hätte die Umsatzung der Vorschlags sogar den endgültigen Sendeschluss bedeutet.
US-Online-Radios vor dem AusEntscheidung in einem Monat
Die Vereinigung der US-Plattenindustrie, die Recording Industry Association of America [RIAA], wollte bei US-Radiosendern, die ihr Programm entweder ausschließlich im Internet verbreiten oder ihre konventionell ausgestrahlten Sendungen gleichzeitig online anbieten, Lizenzgebühren einsammeln.
Laut dem RIAA-Plan sollten die Online-Sender nicht etwa einen Prozentanteil ihres Umsatzes abführen, sondern eine feste Summe: 0,14 US-Cent pro Song und pro Hörer. Die Regelung sollte zudem rückwirkend ab dem Jahr 1998 gelten.
Die Entwarnung für die Stationen gilt allerdings nur kurzfristig: Das US Copyright Office will in rund einem Monat eine endgültige Entscheidung in der Sache fällen.
